Gebühren für Adressnachforschung - Santander Consumer Bank

Im August begann mein Finanzierungskredit für eine Küche bei der Santander Consumer Bank. Die erste Rate lief regulär zum 15.08.11. Der Abschluss des Vertrages war bereits im Juni und wir sind Anfang August in unser neues Heim eingezogen.

Wir haben natürlich einen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post gemacht, um Post von evtl. vergessenen Ummeldungen zu erhalten.

Alles gut und schön.

Ich bekam Anfang September auch noch ein Schreiben wo drin stand, wir konnten Sie leider unter der angegebenen Adresse erreichen.Im Anhang das Ursprungsschreiben, welches mich als Neukunde willkommen heißt und das mein Kredit angenimmen sei. Ich habe mir nichts weiter dabei gedacht.

Als dann wiederum zum 15.09.11 die Rate abgebucht wurde, traf mich der Schlag. Es wurde ein Betrag abgebucht der 25,50 € mehr als die reguläre Rate betrug. Natürlich habe ich sofort zum Hörer gegriffen.

Da erfuhr ich, das es sich um die Rate inkl. einer Gebühr für eine Adressnachforschung beim Einwohnermeldeamt handelt. Ich hörte Sprüche wie: "Ich hab den Vertrag unterschrieben und kenne die AGB`s." oder  "Ist doch ihre eigene Schuld."

Weiterhin sagte er mir, dass das im Jahr 10.000 Kunden passiert und das Banken angeblich nicht nachsenden dürften.

Nachdem ich total wütend aufgelegt habe, gingen wir nochmal die AGB`s in Ruhe durch. Uns viel auf, dass im Vertrag sogar meine aktuelle Handynummer angegeben ist. 

Ich kontaktierte ein paar Tage später online einen Rechtsanwalt über meine Rechtsschutzversicherung. Ich wurde von ihm aufgeklärt in welchem Falle die Santander Bank mir tatsächlich diese Gebühr in Rechnung stellen kann. Ich fühlte mich also bestätigt und machte schnell ein Einschreiben fertig und übernahm die Formulierungen des Anwaltes und setzte einje Frist von 7 Tagen.

Montag abgeschickt und Freitag Geld gehabt ;)

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